Lichtimpfung
Eine revolutionäre Immunomodulation mit sichtbarem Licht
zur Behandlung von T-Zell-induzierten Hautekzemen wie
- Neurodermitis
- Chronische Handekzeme
- Kontaktekzeme
Das menschliche Immunsystem steht im Gleichgewicht zwischen der lebensnotwendigen Infektabwehr und der Toleranz gegenüber körpereigenen Antigenen.
Kommt dieses System z. B. aufgrund genetischer Disposition im Bereich der immunologischen Antwort aus dem Gleichgewicht, so ist der jeweilige Patient/die Patientin von einer Autoimmunerkrankung betroffen.
Zellulärer Träger der Autoimmunreaktion sind aktivierte T-Lymphozyten. Ausmaß und Schweregrad der Erkrankung wird durch die Anzahl und das Ausmaß der Aktivierung dieser T-Lymphozyten bestimmt. Die Unterdrückung der Immunreaktion, z.B. durch UV-Strahlung, Glukokortikoide und andere Immunsuppressiva ist jedoch nicht anhaltend, sondern nach Beendigung der Behandlung treten die Symptome in der Regel wieder unvermindert auf.
Die eingesetzte “Lichtimpfung” löst dieses Behandlungsproblem dadurch, dass nicht das Immunsystem als solches unterdrückt wird, sondern über eine spezifische Entzündungshemmung nur die T-Zellen beeinflusst werden, die für das Entzündungsgeschehen verantwortlich sind. Andere Immunzellen, die z.B. Träger der Infektions-und Krebsabwehr sind, bleiben unbeeinflusst.
Unter anderem deshalb ist die Behandlung auch für Kinder gut geeignet.
Die bisherige lang anhaltende Behandlungswirkung spricht für eine spezifische photonische Immunomodulation, deren zell- und molekularbiologische Mechanismen zur Zeit in mehreren Universitätskliniken untersucht werden.
Wie wird behandelt?
Die Behandlung wird mit einem Laser durchgeführt, der an einem Teilbereich der ekzematösen Haut aufgesetzt wird. Durch die Beeinflussung der entzündlichen Zellen wird eine Wirkung am gesamten Körper erreicht.
Es werden insgesamt 12 Sitzungen über 4 Wochen ( 3 Sitzungen pro Woche) mit einer Dauer der Einzelsitzung von 30 Minuten durchgeführt. |